Version 2026-09-27. Vereinbarung nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO, elektronisch für das bezeichnete Konto geschlossen. Inhalt und Abschlusszeitpunkt werden dokumentiert; du erhältst eine Kopie.
1. Parteien, Gegenstand und Dauer
Auftragsverarbeiter: Piotr Wojciech Zawalka, WoWo89 Webdesign & IT Service – Zawalka Piotr, Dorfstraße 11, 19246 Zarrentin am Schaalsee OT Lassahn, Deutschland, piotr@zawalka.com. Verantwortlicher ist der im Abschlussformular bezeichnete Kunde. Der Anbieter bietet den Abschluss dieser Vereinbarung an; der Kunde nimmt durch die Bestätigungsschaltfläche an.
Gegenstand sind Speicherung, Bereitstellung, technische Wartung und Löschung personenbezogener Daten im Kundenhosting für die Dauer der Dienstleistung und der vereinbarten Beendigung der Verarbeitung. Art, Zweck, Datenarten und Kategorien betroffener Personen werden im Formular und durch dokumentierte Weisungen festgelegt. Typisch sind Daten von Websitebesuchern, Anfragenden und Nutzern der Kundenanwendung. Besondere Datenkategorien dürfen nicht ohne gesonderte Vereinbarung angemessener Maßnahmen übermittelt werden.
2. Weisungen und Verantwortung
Der Kunde ist für rechtmäßige Zwecke, Rechtsgrundlagen, Informationspflichten und Datenumfang verantwortlich. MiniHosting verarbeitet ausschließlich auf dokumentierte Weisung, auch bei Drittlandübermittlungen, soweit nicht Unionsrecht oder mitgliedstaatliches Recht zur Verarbeitung verpflichtet. Über eine solche Pflicht informiert der Anbieter vorab, soweit das Recht dies nicht untersagt.
Weisungen können sich aus dieser Vereinbarung, Kontoeinstellungen, Kundenhandlungen und Korrespondenz ergeben. Hält der Anbieter eine Weisung für datenschutzwidrig, informiert er den Kunden unverzüglich und klärt das weitere Vorgehen.
3. Vertraulichkeit und Sicherheit
Der Anbieter stellt sicher, dass zugriffsberechtigte Personen zur Vertraulichkeit verpflichtet sind oder einer entsprechenden gesetzlichen Pflicht unterliegen. Er trifft risikogerechte Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO und überprüft deren Wirksamkeit regelmäßig. Anvertraute Daten werden weder für eigene Werbung genutzt noch verkauft.
Technische Maßnahmen umfassen verschlüsselte HTTPS- und SFTP-/SSH-Verbindungen, Kontenauthentifizierung, Zugriffskontrolle und Dateisystemrechte, getrennte Kontoverzeichnisse, Formularschutz und technische Ereignisprotokolle. Daten der Rechtsformulare liegen außerhalb des öffentlichen Webverzeichnisses. Administrativen Zugriff erhalten befugte Personen. Details zur Infrastruktur und Organisation des physischen Zugangs werden auf berechtigtes Verlangen vertraulich zur Verfügung gestellt.
Der Kunde verantwortet die Sicherheit seiner CMS, Plugins und Anwendungen sowie eigene Datensicherungen entsprechend der Dienstleistung. Diese Vereinbarung begründet keinen gesonderten Backup-Dienst, keine garantierte Wiederherstellungszeit und kein SLA; gesetzliche Pflichten des Anbieters aus Art. 32 DSGVO bleiben bestehen.
4. Weitere Auftragsverarbeiter
Die Beauftragung weiterer Verarbeiter für gehostete Kundendaten erfordert die vorherige gesonderte schriftliche, auch elektronische Genehmigung des Kunden. Vorher werden Identität, Leistungsumfang und Verarbeitungsort mitgeteilt. Dem weiteren Verarbeiter werden mindestens dieselben Datenschutzpflichten auferlegt; der Anbieter bleibt gemäß Art. 28 Abs. 4 DSGVO für deren Erfüllung verantwortlich.
Die Kontoabrechnung über PayPal stellt für sich keine Unterbeauftragung zur Verarbeitung der Kundenwebsite-Inhalte dar. Leistungen eigenständig verantwortlicher Stellen unterliegen gesonderten Rechtsgrundlagen.
5. Unterstützung
Unter Berücksichtigung der Verarbeitungsart unterstützt der Anbieter durch geeignete Maßnahmen bei Betroffenenrechten, Sicherheit, Folgenabschätzung, behördlicher Konsultation sowie den Pflichten nach Art. 32–36 DSGVO. Betroffenenanfragen zu gehosteten Daten werden an den Kunden weitergeleitet und nicht ohne dokumentierte Weisung oder Rechtspflicht eigenständig entschieden.
Nach Bekanntwerden einer Verletzung des Schutzes anvertrauter Daten informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich und teilt bekannte Angaben zur Bewertung, Meldung und Begrenzung der Folgen mit. Informationen können schrittweise ergänzt werden.
6. Nachweise und Kontrolle
Der Anbieter stellt die zum Nachweis der Einhaltung von Art. 28 DSGVO erforderlichen Informationen bereit und ermöglicht Audits einschließlich Inspektionen durch den Kunden oder einen beauftragten Prüfer. Die Durchführung wird unter Berücksichtigung von Sicherheit und Daten anderer Kunden abgestimmt, ohne gesetzliche Kontrollrechte auszuschließen.
7. Beendigung
Nach Leistungsende werden anvertraute Daten nach Wahl des Kunden gelöscht oder zurückgegeben und bestehende Kopien gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Form und Zeitpunkt der Herausgabe sind vor Kontolöschung abzustimmen; während des Betriebs kann der Kunde Dateien und Datenbanken exportieren. Gesetzlich aufzubewahrende Daten werden auf den notwendigen Umfang und Zweck beschränkt.
8. Vorrang und Änderungen
Bei Fragen der Auftragsverarbeitung hat diese Vereinbarung Vorrang vor widersprechenden allgemeinen Bedingungen. Änderungen werden auch elektronisch dokumentiert. Das Formular gilt nicht als Zustimmung von Kunden, die es nicht bestätigt haben. Fragen zum erforderlichen Schutzniveau sind vor Datenübermittlung zu klären.